Montag, 26. September 2011

coca kauen und solche dinge

seit einer woche nun bin ich hier, ich verbrenne mir noch immer taeglich die haut und sehe kleine dinge, die mich erfreuen. meine zimmernachbarin, eine Quebecianerin, spuckt noch immer jede nacht. ich versuche, ueber dieses land und diese leute zu lernen. ich kann nicht verhandeln auf dem markt. heute ein ausflug nach tarabuco, einer 3000-seelen stadt, in der ein pferd 180 und ein esel 90 euro kostet auf dem markt. die kartoffel, die mit ei ummantelt ist, kostet 1 Boli. auf dem markt dieser stadt gab es charangas (eine art gitarre), die tatsaechlich aus guerteltier gemacht waren.

die stadt sucre heisst auch "die weisse stadt". weiss steht fuer frieden, bildung und kultur. sagte unser guide heute, der sonst leider nicht so viel wusste. ich weiss auch nicht, tagsueber habe ich immer viele einfaelle, was ich denn mal hier schreiben koennte, aber jetzt ist das irgendwie alles weg.

dieses wochenende gab es durchaus einige spannende begegnungen, die mir aber auch wieder aufgezeigt haben, dass ich mir nahe stehende menschen schon vermisse hier. aber spass habe ich dennoch in diesem land!

beste gruesse,
chrissi

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