Heute sieht die Lage schon ein wenig anders aus. Eine heisse Dusche und etwas zu Essen hat schon durchaus geholfen, in eine goldenere Stimmung zu kommen. Und wohl auch die Tatsache, erstmal zu wissen, wo man in den naechsten Wochen sicher untergekommen ist.
Heute bereits hatte ich meine erste Spanischstunde und eine kleine Stadterkundung hinter mich gebra
cht. Ich bin sehr angetan von der Stadt hier! Klaro, da
ss ich mich wieder am laengsten am Markt aufgehalten habe. So viel frisches Obst und Gemuese und Leckereien... Sophie, ich denke stark an Dich, wenn ich mal wieder ohne zu handeln Obst kaufe! Dort habe ich auch eine wunderbare Frucht entdeckt, die sich Chirimoya nennt und, haltet euch fest, nach Hefeweizen schmeckt, nur noch viel viel besser!
Die lange Busfahrt hierher hat mich zumindest in den Morgenstunden, in denen es dann wieder hell war, hellauf begeistert. Eine Fahrt auf kargen Schotterpisten mitten durch die Berge, so mag ich das. Und dann schraubt sich das Ungetuem von Bus die letzten Serpentinen hinauf nach Sucre, der weissen Stadt, die auf 2800 Metern Hoehe liegt, und muss 3 km vor dem Ziel stehen bleiben: die Strasse ist blockiert von Menschen, die friedlich demonstrieren, gegen sexuelle Ausbeutung von Frauen, wenn ich das Recht verstanden h
abe.
Und auf der Busfahrt wiederum hat es sich bewaehrt, dass ich in der Schule, lange ists her, mal Franzoesisch gelernt habe. Dadurch hatte ich schon vor meiner Ankunft im Hostel in Sucre ein wenig Ansprache, wenngleich meine Worte auch nicht wirklich sprudelten.
Ich bin schwer beeindruckt von den Bolivianos hier, gegerbte Gesichter, Sonne, Hoehe, Wind und Wetter schreiben sich tief in die Gesichter der Menschen ein.
Es gibt also viel zu entdecken, und wenngleich ich in einem Teil meiner Gedanken noch immer sehr zu Hause haenge, fuehle ich mich hier inzwischen doch wohl. Ich merke immer wieder, wie sehr ich von Menschen um mich herum, mit denen ich reden kann, abhaenge.
Besos,

Chrissi
Die lange Busfahrt hierher hat mich zumindest in den Morgenstunden, in denen es dann wieder hell war, hellauf begeistert. Eine Fahrt auf kargen Schotterpisten mitten durch die Berge, so mag ich das. Und dann schraubt sich das Ungetuem von Bus die letzten Serpentinen hinauf nach Sucre, der weissen Stadt, die auf 2800 Metern Hoehe liegt, und muss 3 km vor dem Ziel stehen bleiben: die Strasse ist blockiert von Menschen, die friedlich demonstrieren, gegen sexuelle Ausbeutung von Frauen, wenn ich das Recht verstanden h
Und auf der Busfahrt wiederum hat es sich bewaehrt, dass ich in der Schule, lange ists her, mal Franzoesisch gelernt habe. Dadurch hatte ich schon vor meiner Ankunft im Hostel in Sucre ein wenig Ansprache, wenngleich meine Worte auch nicht wirklich sprudelten.
Ich bin schwer beeindruckt von den Bolivianos hier, gegerbte Gesichter, Sonne, Hoehe, Wind und Wetter schreiben sich tief in die Gesichter der Menschen ein.
Es gibt also viel zu entdecken, und wenngleich ich in einem Teil meiner Gedanken noch immer sehr zu Hause haenge, fuehle ich mich hier inzwischen doch wohl. Ich merke immer wieder, wie sehr ich von Menschen um mich herum, mit denen ich reden kann, abhaenge.
Besos,
Chrissi
Liebe Chrissi,
AntwortenLöschendie gute alte Chirimoya, eine meiner Lieblingsfrüchte in Südamerika....
Es muss schon eine ordentliche Portion Mut dahinter stecken, wenn man beschließt, ganz alleine durch ein wildfremdes Land zu tigern, deshalb verdienst du meine volle Anerkennung. Auf jeden Fall sind solche Erfahrungen in zweierlei Hinsucht durchaus etwas wert: zum Einen neue Menschen kennen zu lernen, auch wenn deren Mentalität ganz anders ist als die eigene, zum Anderen lernt man endlich zu schätzen, was einem das gute alte Deutschland und die Menschen hier zu bieten haben. Deshalb.... wünsche ich dir noch ganz viele tolle Erfahrungen im fernen Bolivien.
Ich freue mich auf einen neuen Eintrag
ISabel